Unverpackt

Herzlich willkommen auf der Homepage Emma Unverpackt 

 

 

 

Es sind 20 Jahre her, dass ich mich für das Thema intakte Umwelt und Nachhaltigkeit zu interessieren begann. Einmal auf diesem Weg, ging es nur noch konsequent vorwärts. Nach 13 Jahren bei der Polizei habe ich den Dienst beendet. Einige Zeit danach übernahm ich einen Bio Laden mit vegetarischem Mittagstisch in Bühl. Und jetzt die Eröffnung des Unverpackt Ladens in Baden-Baden Lichtental. 

Und unverpackt sollte es unbedingt sein angesichts der zunehmenden Vermüllung unserer Umwelt. Der Unverpackt Laden setzt dem etwas energisch entgegen: die Überzeugung, dass wir unsere Lebensmittel auch in mitgebrachten Behältnissen ganz gut nach Hause bekommen. Und nebenbei einen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt leisten.

 

Wie Sie gleich sehen werden, ist in Unverpackt viel drin: Bioqualität, weitgehend regionale Herkunft der Produkte, vegane Lebensmittel, voller, naturbelassener Geschmack - und ein Hauch von Exklusivität, gemischt mit Emma-Flair.

 

Lassen Sie sich überraschen und anregen.

Viel Freude beim Scrollen durch die Homepage,

Christine Helm

 

  

 


Das Konzept Unverpackt

 

 

Die im Geschäft angebotenen Waren haben keine Verpackung. Sie sind sozusagen ‚lose‘. Man kann daher 3 Haselnüsse ebenso problemlos wie 300 kaufen. Hinter diesem Konzept steht der Gedanke, dass keine Verpackungen entsorgt werden müssen und somit auch die Umwelt geschont wird...Wege raus aus der Verpackungsflut!

 

Und die Tatsache, dass für Unverpackt auch keine Verpackungen hergestellt werden müssen, lässt unseren ökologischen Fußabdruck kleiner werden...zugegeben, ein kleines bisschen kleiner...

 

Und er wird noch ein bißchen kleiner, weil viele Produkte ziemlich direkt in den Laden kommen, also regional eingekauft werden.

 

Sie sehen: Unverpackt macht Sinn… und vielleicht entstehen sogar Glücksgefühle durch Minimalismus...

 

Ich bin nicht der einzige Unverpackt Laden. In Deutschland gibt es mittlerweile über 150 Läden

 

Trotz viel Unverpacktem im Laden, muss ich ein kleines Geständnis machen: Bei einigen wenigen Produkten geht es leider nicht ohne Verpackung, vor allem im Bereich Kosmetik. Dort führe ich zum Beispiel eine ganz besondere Zahnpasta, die in einer Verpackung aus Karton ist.

 

 

Aber das ist es auch schon fast mit verpackten Produkten.

 

 

 


Wie geht Unverpackt?

  

Unverpackt geht von Steinzeit bis Moderne.

 

Im ersten Fall brauchen Sie nur Ihre Hände, in denen Sie die gekauften Haselnüsse mitnehmen. Mit dem Öffnen von Türen wird es danach allerdings schwierig, und Handy-Anruf annehmen geht schon gar nicht.

 

 

Besser ist also der Sprung in die Moderne, und Sie bringen ein Behältnis für Ihre Ware mit. Das Gefäß wird zuerst gewogen, dann mit so viel Ware gefüllt, wie Sie möchten, und dann wieder gewogen. Das zuvor festgestellte Gewicht Ihres Gefäßes wird abgezogen.

 

 

 

Und für den Fall, dass Sie kein Gefäß zur Hand haben oder spontan in den Laden kommen, helfe ich mit – wiederverwertbaren – Gefäßen aus, meist sind es Gläser. Davon gibt es einen genügend großen Vorrat im Laden.

 

 

KundInnen haben die Gläser gebracht. Diese bekommen dadurch ein zweites Leben: So profitieren beide Seiten: Sie müssen das Glas nicht entsorgen, und ich habe immer genügend nachhaltig genutzte Behältnisse.

 

Wenn Sie mich auf diese Weise unterstützen möchten, eine Bitte:

 

Die Etiketten entfernen und die Gläser gereinigt mitbringen. Kunststoffbehältnisse kann ich leider nicht annehmen, wie auch gebrauchte Ölflaschen, da sie nicht optimal zu reinigen sind.

 

 


Ist Unverpackt hygienisch?

 

Die Ware ist zwar offen (unverpackt), aber dennoch geschützt.

Vieles befindet sich in verschlossenen Spendern, aus denen die betreffenden Lebensmittel durch Betätigung des Auslasshebels herausfallen - direkt in Ihr sauberes Gefäß, das Sie darunter halten.

 

 

Anderes ist in dekorativen Vorratsgläsern, und wieder anderes - wie Öl, Essige, Honig,  Reinigungsmittel – in Behältern, die mit einem Abfüllhahn versehen sind.

 

 

 


Woher kommt die Ware?

 

Im Laden befindet sich ausschließlich biologisch kontrollierte Ware.

Viele Lebensmittel sind auch vegan. Großen Wert lege ich darauf, wenn möglich direkt, das heißt regional einzukaufen. So wird der ökologische Fußabdruck für Warentransport schon wieder ein winziges Stückchen kleiner. Beispielsweise ist der Honig von heimischen Erzeugern, die Fruchtaufstriche und Marmeladen sind, einen Steinwurf entfernt, vom Leisberg, einem Obstgut über der Klosterwiese in Baden-Baden, das lange im Dornröschenschlaf lag, aber jetzt biologisch bewirtschaftetet wird, Eier von Hühnern, die nicht weit vom Laden durch die Wiese streunen, oder Leinöl von einem biologisch verarbeitenden Betrieb in Bühl.